:POWEREDBY_black-wickelschen:

Amaryllis Belavis ging eine graue, asphaltierte Straße entlang. Amaryllis war ein hübsches Mädchen von 18 Jahren. Sie hatte schwarze Haare, die ihr bis zur Schulter reichten und violett schimmerten. Ihre Iris der Augen waren eisblau und schwarz umrandet. Amaryllis war sehr groß und trug einen khaki-braunen, langen Mantel, ein schwarzes, kurzes Kleid, eine schwarze Strumpfhose und schwarze kleine Schuhe, die gar nicht auffielen. Das lag an den Schuhen. Amaryllis’ Füße waren riesig. Sie hörte gerade Something like a Post (Etwas wie ein Pfosten) mit ihrem MP3-Player. SlaP war ihre Lieblingsband. Zwei von den Mitgliedern kannte sie sogar. Nach einer Weile lahmen Laufens, bog sie um die Ecke. In nicht sehr weiter Ferne sah sie eine dunkle, wilde Gestalt auf sie zurennen. Normale Leute würden jetzt wegrennen, da diese Gestalt echt fies und bedrohlich aussah, doch Amaryllis mutierte selbst zu einer. Die andere wurde langsamer und murmelte: „Is’ ja langweilich.“ Amaryllis lachte sie aus. Die Gestalt stellte sich als 19-jähriges Mädchen raus. Es hatte blutrote Haare und ebenso rote Augen. Sie trug ungefähr die selben Sachen wie Amaryllis, auf welche diese jetzt deutete. „Tears, wir sind seelenverwandt.“ „Joa. Und wie geht’s DIR so??“ Amaryllis ignorierte die Frage Tears’, sie war nur Überbrückung. „Wann kommen die anderen?“ Sie hörten lautes Geschrei. „Jetzt.“, antwortete Tears. Sie schmissen sich beide theatralisch auf den Boden und warfen die Hände über ihren Kopf. Eine Gruppe von sechs schwarzen Leuten kam auf sie zu. Vier von ihnen schmissen sich auf Tears und Amaryllis. Nur ein schwarzhaariges Mädchen und ein Emo blieben stehen und lachten sie aus. Sie hatte lange, schwarze, lockige Haare, die eine Schleife und Würfel zierten, ein grünes und ein braunes Auge. Sie trug einen schwarzen Pulli, einen Schal mit einem gebrochenen Herzen drauf, eine schwarze Röhrenjeans und Ballerinas mit Leopardenmuster drauf. Er hatte ungefähr die gleichen Klamotten an, trug keinen Schal und an seinen Füßen „hingen“ Chucks. XDD „Ein theatralischer Haufen.“, bemerkte Jack. „Mist.“, erwiderte Engel. „Wie?“ „Ein theatralischer Haufen Mist.“ Sie grinsten. Der „theatralische Haufen Mist“ schrie übertrieben und, na ja, theatralisch. Ein wenig zerzaust und lachend stand der Haufen auf. Er bestand aus Amaryllis, Tears, Quint, Gun, Evangeline und Mie. Ein paar von ihnen klopften ihre Klamotten ab, den anderen war das scheißegal. Amaryllis fiel Quint sofort um den Hals. Er hatte schwarze, ein wenig lockige Haare und grüne Augen. Seine Klamotten waren das normalste, was es gab. Jeans, Shirt, braune etwas längere Jacke. Er legte seinen Arm um ihre Hüfte und gemeinsam lachten sie Tears, Mie, Evangeline und Gun aus, die sich fröhlich, schmerzvoll pogten. „Ich weiß nicht.. Ich glaube, ich hab das Gefühl, dass ich was verloren hab...“, murmelte Amaryllis. „Du glaubst also, dass du das Gefühl hast??“, erwiderte Quint und grinste. Sie nickte. „Ja, ich glaube.“ Plötzlich blickte ihr eine grinsende Fratze ins Gesicht, zehn Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt. Amaryllis schrie auf. „Hast du nicht gerade Musik gehört?“, fragte Tears und Amaryllis warf sie auf den Boden. Das ging schnell. Quint war verwirrt. Sie schnappte sich ihre MP3-Player und versteckte sich hinter Quint. „Sie kommt wieder... Glaub mir...“, flüsterte sie theatralisch, verschwörerisch. Tears lag noch auf dem Boden, was ihr zum Verhängnis wurde, denn Evangeline, ein schwarzhaariger Gothic sprang sofort auf sie drauf. Evangelines Haare waren sehr lang und an den Spitzen leicht gelockt. Sie hatte ein schwarzes, langes Gothic-Kleid an. Auf diesem Kleid waren eine Menge InExtremo- und Slayer-Aufnäher. Amaryllis fragte sich immer wieder, wie sie sich so gut darin bewegen konnte, dass es nicht zerriss und dass Evangeline nicht erfror! Na gut. So nicht.“, erklärte Amaryllis sinnlos und kam wieder hinter Quint hervor. Mie setzte sich auf Evangeline, was dazu führte, dass Tears rum nörgelte, sie bekäme keine Luft mehr. Mie war ein hübsches Mädchen mit langen dunkelbraunen Haaren und einem hellen Teint. Eigentlich hatten hier fast alle eine extrem helle Hautfarbe außer Quint und Tears. Mie trug einen Nightwish-Pulli und eine schwarze normale Hose. Sie war 19 Jahre alt, wie Evangeline. Gun, ein Metaler mit langen schwarzen Haaren, Bart, Slayer-Shirt und schwarzer Hose, stand unschlüssig in der Gegend rum und winkte, um sich bemerkbar zu machen. Jack und Engel latschten zu Amaryllis und Quint und stellten sich neben sie. Als Tears wirklich keine Luft mehr bekam, waren Evangeline und Mie so gütig und standen von ihr auf. Alle lachten sie aus. „Müssen wir eigentlich noch die Party vorbereiten, oder wart ihr so nett?“, fragte Gun. „Welche Party?“, fragte Quint und grinste fies. Tears kippte theatralisch um, wie in einem Manga. Evangeline sprang in die Luft. „Wofür haben wir uns dann getroffen, ihr ’Otzen!“ „Aber ohne, dass jemand auf den schönen neuen Teppich gekotzt hat, ist die Wohnung doch gar nicht bewohnbar!!“, rief Mie. „Is’ ja gut, is’ ja gut, is’ ja gut. Alles ist vorbereitet.“ Engel grinste. „Wenn du jetzt was anderes gesagt hättest, hätte Mie es nicht verstanden.“ „Wie jetzt?“, fragte diese und alle lachten sie aus. „Ach ja, für die ganzen komischen Leser(im Moment nur Koksü, aber die ist so schizophren, die gilt für drei^^): Quint und ich sind gerade zusammen gezogen. Er ist nur nicht mit mir hier hin gekommen, weil er Gun abholen musste. Und weil der Autor das alles hier nicht plant.“ Alle starrten sie an. „Na ja, so was muss ja gefeiert werden!“, rief Engel. „Was labert ihr die ganze Zeit für ’ne Scheiße??“, fragte Jack ungläubig. „Wir kennen den Autor.“, erklärten Engel und Amaryllis wie aus einem Mund. „Na dann. Und wie geht’s EUCH so??“, endete Tears das Thema. Gun zog eine Augenbraue hoch. „Okay... und wer kommt so?“ „Na ja, alle die geholfen haben: Oonagh, Silas, Vitus, Minika, Belinda, Leute die nur Quint kennt, und leider auch Laila, Naemi und Senta. Ach ja, unsere guten, alten Freunde aus Hollywood kommen auch.“ Sie grinste Tears an. „Darooooooon!!!!“, schrie Tears und hüpfte glücklich rum. „Ihr seid echt eisern, bei eurer Fernbeziehung.“, bemerkte Quint. Amaryllis war mal mit Serj, dem einen Sänger von Something like a Post zusammen gewesen. Sie hatten sich wegen der Entfernung getrennt. „Wäh? Daron?“, fragte Gun verwirrt. „Daron und Serj von Something like a Post kommen hier hin.“, erklärte Engel. „Tears ist total verliebt in Daron.“ „Der is’ halt toll...“, nörgelte Tears niedlich und ließ den Kopf hängen.

Als die komischen Leute zu Quints und Amaryllis großen, partygerechten Wohnung latschten, war es schon stockfinster und zehn Uhr. Vor der Haustür trafen sie die Leute, die nur Quint kannte und gingen rein. Die Wohnungstür schloss Amaryllis fröhlich auf und alle stürzten sich sofort auf das Büffet und den Alkohol.

Nach einer halben Stunde waren so ziemlich alle eingetroffen, außer Serj, Daron, Senta, Naemi und Laila. Tears hüpfte nervös von einem Bein auf das andere und bekam langsam aber sicher einen Schwips, da sie begonnen hatte aus Frust zu trinken. Minika klopfte ihr aufmunternd auf die Schulter und nahm ihr das Bier weg. „Er kommt gleich. Und du willst doch noch mitkriegen, wenn du ihn wieder siehst.“ Sie zwinkerte Tears zu. Die nickte traurig. Dann ging das blondhaarige Mädchen wieder, das Bier an ihre Lippen gesetzt. Da klingelte es auch schon! Tears drückte den Türöffner, riss die Tür auf und rannte auf zwei Typen zu. Der eine hatte lange, glatte, schwarze und ein wenig fettige Haare und einen extrem irren Mörderblick. Seine Kleidung war mehr schwarz als alles andere. Diesem fiel Tears um den Hals. Er war 21 Jahre alt und erwiderte ihre Umarmung häppi. Der andere hatte lange, krause Haare bis zur Schulter. Sie waren so lockig und kraus, dass sie ihm weit über die Schulter gehen würden, wenn sie glatt wären. Der 29-jährige Serj grinste breit. Er könnte mit diesem Grinsen in der McCain-Werbung mit machen, ohne mit dem Computer bearbeitet zu werden. x3 Beide hatten ziemlich witzige Bärte. Serj hatte einen regelrechten Streifen am Kinn. Dieser war sehr lang, was seine große Nase und vor allem die Haare gut untermalte. Darons Kinn zierten zwei verfilzte Zöpfchen. Serjs Klamotten waren eine Mischung aus Skater und Anzug. Dazu trug er einen chicen Militärmäßigen Mantel und riesige, schwarze Vans. Amaryllis tauchte hinter Tears auf, so als Gastgeberin. Sie umarmte Serj. Dieser begrüßte sie mit einem Akzent aus armenisch und amerikanisch. „Hallo Amaryllis!“ Tears und sie hatten die Beiden gezwungen deutsch zu lernen, was die Beziehung von Tears und Daron um einiges leichter machte. „Hast du schön deutsch gelernt?“, fragte Amaryllis. Serj schüttelte schuldbewusst den Kopf. „No, but Daron.“ Die beiden gingen in die Wohnung zurück und ließen Tears und Daron stehen, die sich bereits küssten und zu texten. Serj war sehr willkommen. Das waren eben doch nur alles Schleimer da. ;D Sofort wurde ihm ein Bier in die Hand gedrückt. Quint und er fingen sofort an zu labern. Unter anderem über Amaryllis. „Ich bin too old. And die Entfernung...“, erklärte Serj. Quint lachte ihn aus. „Haha! Du gehst doch auf die „big Twenty“ zu!!“, rechtfertigte sich Serj. „Und du auf die „big Thirty“, also sach mal nix. Und an der Entfernung kann es ja nicht mehr scheitern...“ Er grinste. Sie natzten sich noch weiter. Amaryllis wanderte in der Zeit durch die Wohnung und besah sich die kranken Leute. In einer Ecke saßen Gun und Evangeline eng umschlungen und laberten irgendeine Scheiße. Daron und Tears waren schon reingekommen und machten mit Engel, Jack, Mie, Minika und Oonagh ein Wetttrinken. Der Rest saß an den Instrumenten von Amaryllis und Quint und machten nette Heavy-Metal-Musik. Amaryllis grinste setzte sich eine Weile dazu und ging dann wieder zu Quint und Serj. „Morgääään!“, rief sie. Serj war verwirrt. Quint tippte sich an die Stirn. „Sie ist verrückt.“ „I know, but what-“ Amaryllis sah ihn auffordernd an, er solle deutsch üben. „What... Was heißt Morgeeeen?“ „So was wie ‚guten Morgen’.“ Er grinste. „War klar.“ Es klingelte erneut. Amaryllis seufzte: „das müssten Laila, Naemi und Senta sein.“ Serj legte den Kopf schief. „Senta likes Daron!” Amaryllis nickte. “Die drei wollen, dass Daron Tears verlässt und zu Senta geht. Wahrscheinlich sind sie deswegen hier. Und weil Naemi noch keinen hat und wegen dir, Serjilein.“ „Me?“ „Ist hier noch jemand der Serj heißt?“ „Serjilein?“ „Ich habe deinen Namen verniedlicht.“ „Verniedlicht...“, murmelte er und brauchte ein wenig um dieses Wort zu verarbeiten. Quint schüttelte den Kopf und ging zur Tür. „Du bist so crazy!“ „Ohhh ja...“ „Why?“ „Wäh?” “Why… Warum wegen mir?“ “Laila will was von dir. Dadurch kriegt sie Aufmerksamkeit und Geld.“ „Money? But I don’t… Ich gebe nicht irgendwelchen humans Money!“ Amaryllis lachte. „Du bist so niedlich naiv. Wahrscheinlich verstehst du einfach kein deutsch, aber das is’ langweilig.“ „Wäh?“ „Vergiss s, lass dich nur nicht anmachen.“ „Anmachen? Me??“, er dachte wohl gerade an eine Lampe. „Glaub ihr nicht, wenn sie dir was erzählt. Sie spricht schnell, also wirst du eh nichts verstehen.“ Amaryllis fasste seine Hand und zog ihn mit zur Tür. „Ich mag deine Hände.“ Er grinste. „Ich mag deine Haare.“ „Wir sind krank.“ „Dann passt das ja.“ Amaryllis öffnete die Tür. Sie sah nur drei Mädchen und mitten drin einen schwarzen Haarschopf. „Morgääään!“ Sie lächelte die Mädchen extrem falsch an. Diese fingen an zu kreischen und sie stürmisch zu umarmen. Dann erblickten sie Serj, der direkt hinter Amaryllis stand und fielen auch ihm um den Hals. Amaryllis ließ seine Hand los. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass sie sie noch hielt. Sie stellte ich neben Quint. Die beiden sahen zu, wie Laila, Senta und Naemi Serj zu texten. „You know me?“, fragte er verwirrt. Sie brauchten etwas um den Satz für sich zu übersetzen. Sie waren nicht die hellsten. „Ja, Amaryllis hat viel von dir erzählt.“, obwohl Laila von Amaryllis erzählte, schien sie der Star zu sein. Serj brauchte etwas, dann lächelte er und sah kurz zu Amaryllis rüber. Dann laberten sie so schnell, dass er gar nichts mehr verstand. Seine „I don’t understand you!“ ’s brachten gar nichts, aber sogar seine bemühten “Ich kann euch nicht verstehen!!“ ’s überhörten sie. Irgendwann griff Amaryllis ein. „Serj kann euch nicht verstehen.“, erklärte sie ruhig, als sie ihr endlich zuhörten. „Aber er kann doch deutsch!“, erwiderte Senta dümmlich. „Ja, aber nicht gut. Er übt ja nicht!“ Sie zwinkerte ihm zu. „Er vermischt die einfachsten Wörter ins deutsche. Nahezu nur die einfachsten.“ „Außerdem kennt er euch nicht und ist vergeben. Also, Abmarsch, rein!“, forderte Quint sie auf. „Na gut.“, sagte Senta süß. Sie konnte wirklich nett und niedlich sein, aber war der Anhänger von Laila. „Wo ist Da-“ „Daron ist glücklich mit Tears, also lass deine dreckigen Bitch-Fingers von ihm!!“, schrie Serj, der die Fragerei satt hatte und wirklich nur das Beste für Daron wollte. Alle starrten ihn an. Er war sonst so höflich und ruhig. Und sein Deutsch war gut! o.O „Na, ihr ’Otzen!?“, rief Evangeline hackedicht. Sie war gerade in den Flur gekommen. Sie grinste in die Runde, doch mit einem Blick auf die drei Girlies verzog sie das Gesicht. „Uäh, ihr seid ja doch gekommen.“ Tja, wenn man besoffen ist, ist man ehrlich. Naemi ignorierte sie und drehte ein wenig ab: „Du Wichser! Du Hurensohn! Senta ist garantiert keine Bitch, wenn, dann bist du eine!!“, schrei sie. Das war nicht sehr logisch. Serj ignorierte sie. Abgesehen davon, dass er sie nicht verstand. „Ich denke, ihr geht jetzt besser...“, murmelte Amaryllis. „Was?? Du schmeißt deine besten Freundinnen raus?!?“, rief Laila. „Joa. Ihr seid ja noch gar nicht drin.“, bemerkte Tears, die auch schon in der Tür stand. Genau so, wie eine Menge Schaulustige und Daron. Senta rannte auf ihn zu, umarmte ihn, dachte nach und küsste ihn dann einfach mal kackendreist. Alle starrten sie an. Daron wich einen Schritt zurück. Er und Tears hoben gerade die Hand um ihr eine zu klatschen, da tat dies Silas, ein totaler Gothic, schon. Nun blickten alle ihn an. „Irgendeiner musste es ja tun...“, erklärte er mit wehmütiger Das~Leben~ist~zum~kotzen~Stimme. „Na dann.“, meinte Tears nur und vollendete ihre Tat. Auch Daron, Serj, Amaryllis und Minika gaben ihren Körperverletzungs~Senf dazu. Gar nicht übertrieben o.O „Ich denke, ihr geht jetzt WIRKLICH!“, stöhnte Quint und schob die drei aus der Haustür. Es entstand eine peinlich Pause. „Und wie geht’s EUCH so?“, brach Tears die Stille, worauf alle anfingen zu labern und wieder in die Wohnung zu latschen.

Nach ein paar Stunden waren sie wirklich alle zu außer Serj und Amaryllis. „Schon langweilig, wenn man sich nicht besaufen kann.“, nörgelte sie ihn zu. „Ich find’s okay!“, trällerte Serj optimistisch. „Aber, dass Quint sich besäuft ist schon fies...“, nörgelte sie weiter. „Als Gastgeber... und ich muss hier rum sitzen...“ „Yeah, das ist richtig.“ „Dein Deutsch wird besser!“ Er zierte sich übertrieben und guckte wie ein kleines niedliches Mädchen, mit Zöpfchen, über die jemand tausend Komplimente machte. Sie lachte. „Niedlich.“ Sie sah ihm erwartungsvoll in die Augen. Er lächelte. „Go and have fun.” Sie strahlte. “Dankäääää!!“ Sie gab ihm einen kleinen Kuss auf die Wange und wieder zierte er sich gespielt. Sie lachte. „Hast du eigentlich mittlerweile eine Freundin?“ Er schüttelte den Kopf. „Ich liebe dich.“ Sie lächelte gequält. „Ich dich auch, so als etwas zwischen bestem Freund und große Liebe.“ Sie zwinkerte ihm zu. Beide waren verlegen und so schmiss Amaryllis sich auf ein paar Emos, wurde mit Bier überkippt und ausgelacht.

Noch ein paar Stunden später gingen die Leute langsam wieder. Nach und nach, sodass sie dafür auch eine Stunde brauchten. x3 Evangeline, Serj, Daron, Tears, Mie und natürlich Quint und Amaryllis blieben. Serj räumte noch `ne Runde auf, Mie, Quint, Daron und Tears pennten schon. Amaryllis und Evangeline versuchten ihm zu helfen, waren aber durch den Rausch ein wenig viel unbrauchbar. Da die Anderen natürlich in der Wohnung verstreut schliefen(Daron und Tears Arm in Arm in einer Ecke), quetschten die Drei sich in das große Doppelbett im Schlafzimmer. Nachdem sie noch ein wenig geredet hatten schliefen auch sie ein.

Am nächsten Morgen hörten Evangeline, Serj und Amaryllis die andren schon nörgeln, sie hätten ja solche Kopfschmerzen. Hin und wieder ging jemand kotzen. Keiner(außer Serj) wusste mehr genau was gestern passiert war, womit Serj sie fröhlich natzte. Auch Amaryllis hatte große Kopfschmerzen. Die einzigen, die verschont blieben, waren Serj und Evangeline. Serj hatte fast zwei Bierchen getrunken und Evangeline hatte nie einen Kater. Sagte sie. Die Beiden versprühten glückliche Fröhlichkeit, was alle anderen aufregte, was sie noch mehr belustigte. ^^ Langsam rafften sich alle geistlich auf und aßen die Reste des Büffets, während sie Panic! At the Disco hörten. Dann setzten sie sich irgendwann vor den Fernseher und sahen Thunfischen und Heringen zu, wie sie verpackt wurden. Keiner nahm die Sachen auf, die sie im Fernsehen sagten. Alle waren müde und Serj verstand fast nichts. Durch das Essen gingen sie wieder alle kotzen. Serj lachte vor allem Evangeline aus.

Als sie abends alle aufgeräumt hatten und sogar die Kotzflecken aus dem Teppich gekriegt hatten, hingen auch Mie, Evangeline, Tears und Daron. Er schlief bei Tears. Für Serj hatten sie ein Gästebett im Wohnzimmer aufgebaut. Quint und Amaryllis gingen schon früh und angeschlagen ins Bett, während Serj verzweifelt versuchte den Fernseher zu verstehen. Normalerweise sah er nie fern, doch so lernte er ein wenig... Extrem langsam deutsch. Irgendwann ging auch er, etwas frustriert ins Bett.

Am nächsten Morgen standen Quint und Amaryllis schon in der Küche und hatten ein Frühstück bewerkstelligt, was sie sich eigentlich gar nicht leisten konnten. Mit Brötchen, Crossaints, Schokocrossaints, Schokobrötchen, Käsebrötchen, Rührei, Spiegelei, gebratenen Schinken, Aufstriche aller Art, Ziegen- und Kuhmilch, Kakao, Kaffee, Tee und Müsli. Auf dem großen Küchentisch servierten sie alles in fröhlichen Farben. Das war natürlich Amaryllis’ Idee. Sie wollte ihn nach Monaten in Deutschland willkommen heißen. Sie schauten stolz auf ihr Werk und brachten Serj einen Kaffee, wie er ihn am liebsten hatte. Sie stellten sich an sein Bett und guckten ihn erwartungsvoll an, wie Eltern eines Kindes, welches Geburtstag hatte. Als er langsam die Augen öffnete, nachdem sie ihn grob geweckt hatten strahlten sie ihn übertrieben an und riefen: „Häppie Börsdäii!!!“. Öh, sie riefen: „Morgääään!!“ Serj grinste und gähnte: „Good morning.“ Er setzte sich auf und Quint reichte ihm den Kaffee. „Thank you.“ „Und was sagt man in deutsch??“, fragte Amaryllis. „Danke.“, übersetzte er und war stolz auf sich. „Wir haben Frühstück gemacht.“ „Breakfast?“ „Breakfast.“ „Breakfaaast!!“, rief Serj wieder wie ein kleines Kind. Langsam bekomme ich das Gefühl, er IST ein Kind... Amaryllis zog ihn aus dem Bett und zerrte ihn in die Küche. „Breakfaaast!!“, rief sie wie er. Serj lachte und schmiss sich auf einen Stuhl. „Ich fang mal an.“, warnte Quint sie vor. „Los! Krall dir alles, was du kriegen kannst, Serj! Wenn Quint erst mal anfängt...“ Er knuffte sie. „Schwein.“ Dann setzte er sich hin und tat sich so ziemlich von fast allem was auf den großen Teller. Auch Amaryllis machte sich fröhlich am Essen zu schaffen. Serj deutete auf die Ziegenmilch. „What is this?“ „Goatmilk.“, erklärte Quint. „Oh... I never… Ich habe das nie probiert.” „Dann wird’s aber Zeit!“ Serj probierte von allem etwas, außer von den fleischhaltigen Nahrungsmitteln. Er war Vegetarier. „Ah, you’re a fucking vegetarian! I remember.” Amaryllis zwinkerte ihm zu. Er grinste. Quint beobachtete die beiden und wurde spontan eifersüchtig. Nicht viel. Aber sie verstanden sich extrem gut. „Wieso habt ihr euch überhaupt getrennt?“ „Hauptsächlich wegen der Entfernung.“ „I’m too old.“, erklärte Serj. „Das hat uns aber nicht interessiert. Nur meine Eltern.” Sie lachte Serj aus. „Der alte Sack. Warum?“ „Ihr versteht euch sehr gut.“ „Wie jetzt?“ „Kommt ’n bisschen scheiße rüber, aber ihr versteht euch sehr gut.“ „Soll das eine Anschuldigung sein? Ich liebe nur dich!“ Er grinste. „So meine ich das nicht. Ich will nur wissen, was meine Freundin so getrieben hat...“ Ergrinste extrem fies. Fast irre. Es grenzte an Daron. Und das sollte was heißen. „Wenn Blicke töten könnten...“ Amaryllis schreckte zurück. Serj war verwirrt. Er kam nicht richtig mit. Quint lachte ihn aus. ^^ „Eigentlich haben wir ja eine Affäre...“, erklärte Amaryllis verschwörerisch und griff nach Serjs Hand. Er und Quint lachten. Das verstand Serj natürlich. Amaryllis grinste verlegen. Sie hatte sich gerade eben wieder in Serj verliebt. Doofes Viech... x3 Sie ließ seine Hand langsam los. Eigentlich wollte sie das gar nicht. Dann stand sie auf. „Na ja, ich geh dann mal zu Tears. Wir sind verabredet.“ „Davon hast du mir gar nichts erzählt“, rief Quint, als sie ins Schlafzimmer schlurfte und sich umzog. „Ich muss dir doch nicht alles erzählen. Außerdem war das grad eine Eingebung.“ Sie zog sich ihren Mantel über, steckte sich die Ohrstöpsel vom MP3-Player in die Ohren, warf Quint eine Kusshand zu, verkniff es sich, Serj auch eine zuzuwerfen und verschwand in der Wohnungstür. Sie rannte durch ein paar Straßen zu einem Heim, wo Tears wohnte. Natürlich hatte ein 24-Jähriger, koksender, Mörder-mäßig aussehender Typ, vor allem nachts nichts darin zu suchen, aber allein deswegen hatte Tears es geschafft Daron hineinzuschmuggeln. Leider waren überwiegend Something like a Post Lieder auf Amaryllis’ MP3-Player. Und wie es der Zufall und der schnulzige Autor zu wollte, hörte sie auch das Lied, welches Serj nach ihrer Trennung über Amaryllis geschrieben hatte. ATWA. Es war sehr anschuldigend, denn Amaryllis hatte sich wirklich nicht nett benommen, damals. „Hey you, are me not so pretty? (All the world I’ve seen before me passsing by.) Silent my voice. I’ve got no choice. (All the world I’ve seen before me passing by.) You don’t care about how I feel. I don’t feel it anymore!”, sang sie mit, setzte sich auf einen Stein und dachte nach. Ein paar kleine, verlorene Tränen schlichen sich in ihre Augenwinkel und rannen todesmutig ihre Wangen hinunter. Amaryllis wischte sich diese ganz schnell weg und schlich sich in das Heim. Sie hatte Hausverbot bekommen, schließlich war sie ein schlechter Einfluss. Als sie an Tears’ Zimmer angekommen war, konnte sie Kichern vernehmen. Amaryllis stöhnte und hämmerte die Tür fast ein. Nun hörte sie ein Grummeln. Dann Schritte und dann riss eine Bademantel-Tears die Tür auf und fauchte: „Was??“ „Ähähähä...“, machte Amaryllis unsicher und mit süßen, roten Glubschaugen. „Was ist passiert??“, schrie Tears theatralisch. Die Mörderblick-Fratze von Daron schob sich hinter Tür hervor. Amaryllis schrie auf. „Wäh, du Horst...“ Tears grinste. „Daron, ich habe das Gefühl, du bist nackt. Bitte versuch etwas dagegen zu tun. Ich habe das Bedürfnis rein zukommen und mein Herz auszuschütten.“, forderte Amaryllis Daron auf. Er zog eine Augenbraue hoch und bewegte sich kein Stück. Er schien das nicht aufnehmen zu können. „Hat er gekokst? Zur Abwechslung mal.“ Amaryllis lächelte leicht und traurig. „Was ist los?“, fragte Tears besorgt. Wieder kam Amaryllis nicht dazu etwas zusagen. Dafür stürzte sie sich theatralisch in das Zimmer, da eine Erzieherin um die Ecke bog. Tears schmiss die Tür zu. Amaryllis kniff die Augen zusammen und schmiss sich noch theatralischer an die Wand. „Ich will nicht!“ Sie hatte Daron nackt gesehen. BuDUMM!!! Tears lachte beide aus. Es klopfte. Amaryllis hüpfte fast elegant in den Schrank. Eigentlich gegen ihm, da sie vergessen hatte, die Tür zu öffnen. „Momääääähääänt!“, schrie Tears dem Etwas vor der Tür zu, machte die Schranktür auf und schupste Amaryllis und Daron hinein. Dann schloss sie die Tür, überlegte, öffnete sie wieder und warf einen Bademantel hinterher. Amaryllis quetschte sich in eine Ecke des Schrankes und kniff die Augen ganz fest zusammen. Daron zog sich den Bademantel an, Tears schloss die Schranktür wieder rund öffnete die Zimmertür. Dass Amaryllis Liebeskummer hatte, vertuschte sie ganz gut. Eigentlich kam sie einfach nicht dazu es zu zeigen. „Ja?“, fragte Tears die ca. 50-Jährige Frau mit altmodischen Klamotten. Diese sah Tears streng an. „Wer ist in deinem Zimmer??”, fauchte die Frau. „Abgesehen von meinem nackten Freund auf Koks, der aussieht als würde er gleich Amok laufen?“, erwiderte Tears unbekümmert. „Veräpple mich nicht, Fräulein!“ „Gut. Wenn sie mir nicht glauben...“ „Natürlich nicht!“ „Okay, was anderes kann ich Ihnen nicht sagen. Bis zum Mittagessen!“ Sie schmiss die Tür zu und schloss ab. Sie hörten aufgebrachte Schritte und ein Schnauben. Tears ging sicher, dass die Frau wirklich weg war und sagte: „Ihr könnt raus kommen.“ Amaryllis stürmte aus dem Schrank, warf sich auf das Bett und drückte ihr Gesicht in ein Kissen. „Isch habe Dinge geschehen, die isch nischt schehen wollte...“, nuschelte sie. „Ohhh yeah... Jetzt weißt du ja, wie’s mir geht!“, sagte Tears und setzte sich auf den Boden. „Und MIRgefährlich hoch. Amaryllis schrie auf und kniff die Augen zu. Gar nicht hysterisch oder so... Tears lachte sie aus. „Oh, Mann, ich liebe Serj immer noch...“, murmelte Amaryllis endlich ihre Gefühle. „Oh, direkt nachdem Quint und du zusammen gezogen seid... Das ist beschissen!“, gab Tears gequält wirkend hinzu und legte den Kopf schief. Daron dagegen, schüttelte allwissend den Kopf. „Das war doch so klar! Nachdem ihr euch getrennt habt, NUR weil du nach „fucking Germany“(wie er gerne flucht) musstest!! Und wir wissen alle, dass er sich immer noch abgöttisch liebt und Quint nur ’ne Ablenkung ist! Was übrigens nicht sehr nett ist...Vielleicht hast du das auch gar nicht gemerkt, aber du warst sehr fies. Was meinst du warum das ATWA Lied so anschuldigend ist!?“, im Gegensatz zu Serj beherrschte Daron perfekt deutsch und schien Serjs und Amaryllis’ Gefühle besser zu kennen, als sie. Amaryllis verzog das Gesicht. „Nimm’s ihm nicht übel, er ist extrem auf Serjs Seite.“ Tears grinste leicht. „Hey! Der Typ hat Geld, macht gute Musik, kümmert sich gut um dich und kann dir DIE Zukunft bieten!! Ach ja, außerdem sieht er fast so gut aus wie Daron.“, zählte sie die Vorteile auf. „Uuund er liebt dich abgöttisch. Mich würd’s nicht wundern, wenn er ’nen Altar für dich in seiner Wohnung versteckt hätte...“, fügte Daron hinzu. „Ich hab einen.“, Amaryllis grinste. „Von dir??“, rief Tears. „Ja klar!“ Amaryllis lachte. Dann seufzte sie: „Und was ist mit Quint?“ „Liebst du ihn?“ „Nicht so sehr wie Serj...“, schwärmte sie. „Sag ich doch.“, stöhnte Daron. „Okay, ich sag es ihm!“, Amaryllis stand auf, öffnete unbeschwert die Tür und wanderte unbekümmert durch die Gänge. Es war ihr scheißegal, ob sie erwischt wurde. Und wie es der Zufall und der Autor wollte, wurde sie nicht erwischt. Draußen angekommen, beschloss sie, dass sie keinen Mut mehr hatte und ging zur nächsten Bude um fast ihr ganzes Geld zu versaufen. erst mal!!“, rief Daron. „Och, du armes Viech!“, hatte Amaryllis Mitleid. Sie setzte sich auf und öffnete die Augen. Als Daron aus dem Schrank kroch, rutschte sein Bademantel

Volltrunken torkelte sie um ein Uhr nachts zum Haus von Quint und ihr. Sie suchte ihren Hausschlüssel und obwohl er da war, wo er immer war, fand sie ihn natürlich nicht. So fand sie auch die Klingel nicht und haute ihre Hand auf alle Klingelknöpfe des Hauses. Das es schon so spät war, fluchte das halbe Haus durch den Hausflur. Amaryllis schlurfte ATWA lallend durch den Flur, in die Wohnung und fiel dort auf die Schnauze. „Sersch, isch willll disch figg’n!“, lallte sie und kicherte. Serj sah von oben auf sie herab, guckte naiv und verstand kein Wort. „What’s wrong?“ Amaryllis zog sich an ihm hoch und stützte sich an ihm ab. Dann versuchtealtar. Toll, ich hab es nur falsch ausgesprochen...“ Serj zog eine Augenbraue hoch und legte sich ins Bett. „Should I have?” Sie schüttelte den Kopf und legte sich ebenfalls hin. Dann machte sie das Nachtlicht aus und rutschte ungeschickte zu Serj. Aneinander gäkuschäält pennten sie ein. sie in seine Augen zu gucken, küsste ihn leidenschaftlich und giggelte: „Figg’n!“ Serj war verwirrt. „Uo’s ’Uint?“ Er strengte sich offensichtlich extrem an, um sie zu verstehen. „He were angry and wanted to stay with a friend.” Amaryllis kniff die Augen zu und nahm seine Worte nur sehr, sehr langsam auf. „Dann suind uir ja alluaine...“, flüsterte sie kichernd und grinste vielsagend. Serj strich ihr durch die Haare und blickte tief in ihre eisblauen Augen. Er sagte nichts und hatte auch gar keinen Gesichtsausdruck. Er nahm ihre Hand, zog sie ins Schlafzimmer und legte sie aufs Bett. Er deckte sie zu und schlenderte seufzend zur Tür. „Nischt... Isch uill dasch Uint unsch äruischt...“, murmelte Amaryllis und schloss die Augen. „You’re drunken. Don’t say anything and sleep…” “Lueg disch oinfach neben misch.” „He’s my friend, too!” Amaryllis sah gequält auf ihre Decke. Sie sprang plötzlich aus dem Bett. Rannte ins Badezimmer und kotzte ins Klo. Es war, als erbräche sie alle ihre Sorgen. Sie wurde, da es ihr jetzt richtig beschissen ging, wieder nüchtern. Sie nahm sich ein Handtuch und wischte sich den Mund ab. „Ich liebe dich, Serj.“, murmelte sie. Serj stand in der Badezimmertür, seinen Kopf an den Rahme gelehnt und die Arme verschränkt. Amaryllis kniete auf dem gefliesten Boden und sah zu ihm hoch. Als er sich nicht rührte und immer noch den selben ausdruckslosen Blick hatte, wie zuvor, ließ sie ihren Kopf hängen. Ihre Haare fielen ihr emohaft ins Gesicht und hätte jetzt „Mais...“, bestellt, wenn sie nicht am Boden zerstört wäre. Eine Hand strich ihr die Haare hinters Ohr. Serj legte seinen Zeigefinger unter ihr Kinn und drückte ihren Kopf ganz sanft nach oben, sodass sie in seine tiefgründigen schwarzen/braunen Augen blicken konnte. „Ich liebe dich, seit wir zusammen gekommen sind.“, flüsterte er und wollte Amaryllis küssen, doch sie legte ihm einen Finger auf den Mund. „Ich würd’s nicht tun. Ich schmecke extrem... nach Kotze...Uähh...“ Serj lachte sie aus. Dann half er ihr hoch und sie schlenderten Hand in Hand ins Schlafzimmer. „Sag mal, hast du eigentlich einen Altar von mir?“ „Ein what?“ „Einen Altar... Hast du einen von mir?”, das war unnütz. „No, hast du einen bei mir vergessen?“, fragte er und legte naiv den Kopf schief. Amaryllis grinste und setzte sich auf das Bett. „Ich hab das Gefühl, du weißt nicht was ein Altar ist...“ Sie sollte ein Englisch-Wörterbuch unter ihrem Kissen hervor und blätterte darin rum. „An

 

Am nächsten Morgen stand Amaryllis unter Kopfschmerzen auf und wusste so ziemlich gar nichts mehr vom gestrigen Abend. Sie schlurfte gequält in die Küche. Dort angekommen, suchte sie nach einer Kopfschmerztablette(in dem Säuferhaushalt gab es viele) und spülte sie mit Wasser runter. „Und deswegen trinke ich nicht.“, murmelte Serj bei dem verzweifelten Versuch deutsche Zeitung zu lesen und hatte, so richtig Ami-mäßig, eine Brille auf der Nase und ein Marmeladenbrötchen in der Hand. Amaryllis schlurfte knurrend ins Badezimmer, putzte sich die Zähne und schlurfte wieder zurück. Sie schmiss sich auf den Stuhl gegenüber von Serj. „Arschloch...“, fauchte Amaryllis. Er zog eine Augenbraue hoch. „Wie?“ „Wieso kannst du deutsch?“ „Manch Dinge sollten ungeklärt bleiben...“ „Muss ich jetzt Angst haben?“ „Joa...“ „Wieso kannst du deutsch, aber keine deutsche Zeitung lesen??“ „Deutsch lesen ist als Amerikaner und stolzer Armenier schwerer als reden...“ „Na dann...“ „Wieso bin ich ein Arschloch?“ „Nur so, weil ich ’nen Kater habe und du nicht... Was hab ich gestern so gemacht?“ „Du sagtest immer wieder ‚Isch will disch figg’n’. Was meintest du?“ „Oh, manche Dinge sollten WIRKLICH ungeklärt bleiben... Und sonst?“ „Du hast gekotzt.“ „Ab da weiß auch weiter... Wage... Nein, ich weiß gar nix mehr.“ „Du sagtest, du liebst mich.“ „Is’ ja ekelig...“ „Hö?“ „Kleiner Scherz. Ich liebe dich.“ „Du hast mich gefragt, ob ich einen Altar hätte...“ „Da solltest du Daron fragen.“ „Wieso’n das?“ „Nur so.“ „Aha, war er gestern bei Tears?“ „Oh ja... Ich habe Dinge gesehen, die ich garantiert nicht sehen wollte...“ „Er war nackt.“ „Woher weißt du...“ „Ist er ständig.“ „Ist er STÄNDIG???“ „Nein.“ „Häää?“ „Nur wenn er bei seiner Freundin ist.“ „Er sollte niemals eine haben... Hat der Sack etwa noch eine in Amerika??“ „Nein. Wieso?“ „Weil er ständig nackt ist...“ „Ertappt.“ „Ihr seid schwul.“ „Ohh yeah...“, mache Serj den Duffman. „Ich wusste es! Die schnulzigsten Lieder sind von euch beiden zusammen.“ „Wir waren zu offensichtlich.“ „Haben wir eigentlich miteinander geschlafen?“ „Nein.“ „Schade.“ „Du hättest du eh nichts mehr gewusst.“ „Joa. Und wie geht’s?“ „Gut. Nach dir brauch ich ja nicht zu fragen.“ „Mir geht’s besser.“ „Oder so. Wie sagst du es Quint?“ „Weiß nicht.“ „Ich werde heiraten.“ „WAS???“ „Häää??“ „Waahhhhh!“ „Okay. Lassen wir das.“ „Okay. Was hast du heute vor?“ „Figg’n.“ „Na dann.“ „Ich weiß immer noch nicht...“ „Besser ist das.“ Amaryllis schmierte sich ein Brötchen mit Kräuterfrischkäse und laberte mit vollem Mund weiter: „Schiescht voll toll aus, mit Brille.“ „Danke!“ „Ischt dasch dein Proviant?“, fragte sie und deutete auf Serjs marmeladeverschmierten Bart. Er nickte, stand auf und wusch sich die Marmelade ab. „Du kanscht escht nisch’ rischtisch eschen.“, beschuldigte Amaryllis ihn, während sie den Frischkäse von ihrer Hose entfernte. Ihr war das Brot auf die Hose gefallen. „Und du bist DAS Naturtalent!“, erwiderte Serj. „Du liebst mich nicht!!“, schrie sie und tat, als würde sie in Tränen ausbrechen. „Ich liebe ja auch Shavo!!“, schrie er theatralisch zurück. „Das war Daron.“ „Oh, ach ja. Ich liebe ja auch Daron!!“ Amaryllis seufzte. „Wir sind so dreist.“ „Joa. Und ich auch.“ „Nee, jetztmal- äh, ich bin wir???“ „Ja, du bist doch schizophren!“ „Ach ja. Nein, jetzt mal ganz ehrlich, wir sind hier wie-“ „Zwei beste Freunde, die sich lieben.“ „Ja gut...“ „Figg’n?“ „WAS??“ „Was heißt daaaaaas??“ “Sag ich niiiiiicht!!“ „Och mennooooo...“ „Du setzt keine netten, englischen Wörter mehr dazwischen! Du bist so fies! Du liebst mich nicht!!“ Er lächelte süß, ging auf sie zu und küsste sie. Sie schmunzelte. Dann verzog sie das Gesicht. „Ich muss es ihm heute noch sagen.“ Serj strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und sagte kein Wort. „Bei welchem Freund ist er denn?“ „Ich glaube, bei Belinda.“ „Trifft sich gut. Der kleine Emo ist in ihn verliebt. Das weißt jeder.“ Amaryllis hob den Daumen.

Sie saßen den Mittag ziemlich lange vorm Fernseher. Serj verstand alles recht gut, was Amaryllis total aufregte und sie ihn ständig fertig machte und schlug. Irgendwann kam auch Quint nach hause und setzte sich seufzend in einen Sessel. Als er die Beiden aneinander gekuschelt auf dem Sofa sah, legte er den Kopf verdutzt schief. Er schien gar nicht sauer, sondern irgendwie erleichtert zu sein. „Nur Freunde?“ Amaryllis schüttelte verwirrt den Kopf. „ich bi jetzt Belinda zusammen. Trifft sich ganz gut. Wir machen Schluss, nicht wahr?“ Sie lächelte leicht traurig. „Okay... Wie machen wir das mit der Wohnung? Ich will sie nicht.“ „Ich nehm’ sie. Ich hole mir das Sorgerecht für Belinda und werde sie dann trotzdem ficken.“ Amaryllis zog eine Augenbraue missbilligend hoch und Serj starrte sie an. „Figg’n!“ Amaryllis’ Kopf wandte sich ihm ruckartig zu und Quint fragte verwirrt: „Äh, WAS??“ „Du wolltest...“, fing Serj langsam an, stoppte dann aber. Amaryllis lächelte verlegen und drehte sich wieder zu Quint. „Dann suchen wir uns was anderes.“ „Ihr zieht zusammen?“ Serj hob zwei Finger. „Zum zweiten Mal.“ „Hö?“ „Wir haben in Amerika auch mal zusammen gelebt.“, erklärte Amaryllis. „Ihr habt nie aufgehört euch zu lieben.“ „Ich dachte es!!“ Serj gab Amaryllis Recht. Ein paar Minuten war es still. „Und wieso kannst du plötzlich deutsch, Serj???“ Amaryllis grinste. „Das wollte er nicht sagen. Er konnte es plötzlich...“ „Okay, bis die Schule anfängt habt ihr zwei Wochen Zeit.“ „Ansonsten kann ich mir auch Entschuldigungen schreiben.“ Amaryllis grinste. „Umziehen... Dann müsste ich alles in Amerika aufgeben... Das geht nicht!“ Amaryllis seufzte tief. „Was hast du erwartet?“, fragte Serj. Quint ging in die Küche und machte sich ein Brot. „Was hast du erwartet??“, erwiderte sie. „Ne Fernbeziehung hatten wir doch schon!“, nörgelte Amaryllis. Sie umklammerte ein großes Sofakissen und vergrub ihr Gesicht darin. Serj strich ihr über den Rücken. „Das klappt schon!“, munterte er sie auf. Quint stand schon wieder in der Tür und bekam Mitleid. „Ich schlafe, bis ihr zusammen gezogen seid, bei Belinda.“ Amaryllis nuschelte irgendwas ins Kissen. Als niemand antwortete, hob sie ihren Kopf. „Wie viel Uhr haben wir?“ „Sechs.“, antwortete Serj, nachdem er auf seine tolle Armbanduhr geguckt hatte. Amaryllis nickte und drückte ihren Kopf wieder ins Kissen. „Emo-Trip.“, stöhnte Quint. “Ich pack meine Sachen.“ Das tat er dann auch und ging. Er war etwas taktlos geworden... Serj legte seine Arme um Amaryllis. Sie hob den Kopf, drehte sich um, umarmte ihn, legte ihren kopf auf seine Schulter und flüsterte: „Ich hasse dich.“ Sie schloss die Augen. Er spielte an ihren Haaren rum. „Du hast es mit meinen Haaren...“ Er grinste. „Dabei sind deine Haare viel toller!“, rief sie, richtete sich auf und zupfte an seinen krausen Locken rum. Sie strahlte plötzlich, sprang auf und hüpfte ins Badezimmer. Sie kam mit einer Schachtel Zopfgummis wieder. „Ohhh nein...“ Serj wich zurück. Amaryllis grinste fies. „Ohhh doch... Muhahaha!!“ Sie stürzte sich auf das Sofa und quälte ihn mit elendig mit vielen, vielen Zöpfchen. In seinen Bart zwei und sowieso seinen ganzen Kopf voll. Sie war zufrieden mit ihrem Werk. „Süß.“ Sie lächelte verliebt und küsste ihn.

 

Am nächsten Morgen wachte Amaryllis von lauten Klingelgeräuschen auf. Sie stand auf, zog sich was an, schlurfte die Tür, öffnete diese und drückte auch den Türöffner, der Haustür. Eine wilde Gestalt rannte auf sie zu. Hinter ihr noch vier weitere. Es waren Tears, Daron, Engel, Mie und Evangeline. Amaryllis hielt die Hände schützend über den Kopf. Alle umarmten sie oder rempelten sie an. Außerdem schrieen sie rum, was dazu führte, dass auch Serj, verschlafen und nur mit T-Shirt und Boxershorts, aus dem Schlafzimmer kam. Tears grinste Amaryllis an, zeigte auf Serj und auf sie. Amaryllis nickte. Engel fielen sofort die Zöpfchen auf. „Das ist echt heiß, Serj!“, sie grinste ihn an. Er war verwirrt, fasste sich an den Kopf, verstand und grinste extrem breit. Daron ging auf ihn zu und sie verschwanden labernd im Wohnzimmer. Sie Mädels machten sich in der Küche breit. Der Größtteil machte sich über alles Essbare, was zu finden war, her. „Also?“, fragte Mie. Amaryllis seufzte und schmiss sich auf einen Stuhl. „Es ist so fies.“ Evangeline setzte sich ebenfalls, mit jeder Menge Essen in der Hand, hin. „Wasch ischt losch?“, fragte Tears mit vollem Mund. „Er will nicht aus Amerika raus und ich nicht aus Deutschland. „Aber ihr habt miteinander geschlafen?“, fragte Evangeline unauffällig. „Dasch ischt ja auch dasch wischtigschte...“, rief Tears voller Sarkasmus. „Ja und ich hoffe, ich werde schwanger, damit eine Fernbeziehung unmöglich wird...“, knurrte Amaryllis finster. „Habt ihr nicht verhütet?“, fragte Mie. „Nein, und das ist auch gut so.“ Tears lachte sie aus. „Dann machen wir demnächst einen Test!!“, rief Evangeline fröhlich. „Und Tears!“, sie zeigte auf diese. „Aber beim Arzt.“, fügte Amaryllis hinzu, doch keiner beachtete sie. „Wieso Tears?“, erkundigte sich Mie. „Daron und sie haben ebenfalls nicht verhütet.“ „Und das tausend Mal!!“ Tears legte die Hände aufs Gesicht. „Na und??“ Amaryllis legte bzw. haute ihren Kopf auf den Tisch und schloss die Augen. Engel setzte sich neben sie und legte ihr eine Hand auf den Rücken. „Passt scho’!“, rief Tears optimistisch. “Und wenn du ein Kind von ihm kriegst, wird er dich eh nicht im Stich lassen.“ „Würde er sowieso nicht machen!!“, fauchte Engel sie an. „Wer kriegt ein Kind?“, fragte Serj, der gerade mit Daron die Küche betrat. „Ne Freundin.“, erklärte Mie hastig. „Ihr habt doch gerade ‚du’ gesagt.“ Evangeline hob ihr Handy hoch. „Ich telefoniere gerade mit- Ja, Daron und Serj sind gerade rein gekommen.“ Sie redete noch irgendeine Scheiße mit ihrer imaginären Freundin und legte dann auf. „Was machen wir heute?“, fragte Mie unternehmungslustig. „Na ja, Tears und Amaryllis sollten diesen Test machen lassen und wahrscheinlich wollt ihr da alle mit?“, Serj legte den kopf schief. „Habt ihr uns belauscht??“, kreischt Tears theatralisch. „Ihr wart verdammt laut.“, antwortete Daron. „Ich saug mir hier so’n beschissenes Gespräch aus’m Finger und ihr Otzen wisst, dass ich lüge??“, schrie Evangeline hysterisch. Amaryllis flüchtete ins Schlafzimmer. „Es hat sich witzig angehört…Über was habt ihr denn geredet?“, natzte Serj sie. Amaryllis zog sich hastig um. Mit ihrem Mantel in der Hand, kam sie wieder in die Küche. Während sie sich diesen anzog und Serj nicht einmal ansah, forderte sie Tears, Mie, Evangeline und Engel auf, mit zukommen. Sie verschwand in der Wohnungstür. Die anderen schlenderte ihr hinterher. Tears gab Daron einen Abschiedskuss und hob zwei Daumen. „Wünsch mir Glück!“ Auch sie haute ab. „Will sie jetzt ein Kind oder nicht?“ Daron drehte sich zu Serj. Der zuckte die Schultern. „Hab ich was falsch gemacht?“, fragte er. Daron zuckte die Schultern. „Okay, wir sollten gar nicht erst versuchen Frauen zu verstehen...“

Am Nachmittag kamen alle wieder, mit einem weiteren Mädchen. Es war 19 Jahre alt, hatte extrem bunte Haare und grüne Augen. Sie hatte ziemlich abgefahrene Klamotten an und sah total nett aus. Tears grinste Daron fies an. Er verstand sofort. Wie auch immer, er das schaffte, wo er doch grade noch so verwirrt war. Amaryllis schlich ins Wohnzimmer, wo Serj gerade auf dem Sofa lag und las. Sie stellte sich in den Türrahmen und sah ihm eine Weile dabei zu. Er hatte wieder seine Brille auf und die noch nicht entfernt. Irgendwann bemerkte er sie und setzte sich auf. „Hey..“, begrüßte er sie leise. Amaryllis setzte sich neben ihn. „Was ließt du?“ „Shakespeare.“ Sie nickte und sah auf den Boden, Serj strich ihr die Haare zurück und drehte ihren Kopf, langsam am Kinn zu sich. Er blickte ihr lange in die Augen. „Bist du..?“ Amaryllis nickte und wusste nicht, ob sie lächeln sollte. Er küsste sie fröhlich. Sie war erleichtert. „Juhu“ Wir müssen feiern! Und weil Tears auch schwanger ist, müsst ihr hier in Deutschland bleiben!!!“ Sie blickte ihn durchdringend an. „Das klären wir ein andern Mal.“ Er küsste sie zärtlich. Amaryllis setzte sich auf Serjs Schoß und begann die Zöpfe zu lösen. Es war still, wenn man von den kranken Schreien aus der Küche absah. Serj legte seinen Kopf seitlich auf Amaryllis` Schlüsselbein und las weiter.

Tears saß auf Darons Bauch und fing schon mal an sich zu besaufen. Tears versuchte ihn gerade dazu zu bringen, innerhalb neun Monaten mit dem koksen aufzuhören und überlegte, ob es wohl gut war, bei einer Schwangerschaft zu trinken. Sie stand auf und schlurfte ins Wohnzimmer. „Ohh, seid ihr putzich!“ Amaryllis ließ die Finger von Serjs Haaren und legte ein weiteres Haargummi auf den Haufen mit den anderen. Er sah auf, Sie lächelte. „Was`s los?”, fragte sie. Tears blickte sie entsetzt an. „Darf man mit ’nem Viech im Bauch saufen??“ Amaryllis riss die Augen auf. „Oh, mein Gott! Fast ein Jahr nicht saufen!!“ Serj grinste breit und extrem fies. „Du bist der Satan persönlich!!“, rief sie. „Ohh yeah...“, machte Tears den Duffman. „Deswegen trinke ich nicht!!“; triumphierte Serj. „Damit du mit ’nem Kind im Bauch nicht aufhören musst??“, Tears. „Du hast doch was mit Daron!!“, schrie Amaryllis. Daron watschelte ins Zimmer. „Yeah..“, hauchte er extrem schwul. Serj starrte ihn an. „Müssen wir jetzt Angst haben?“, fragte Tears. Serj nickte. „Ohh ja...“ „Hey Serj, deine Frise sieh noch beschissener aus als vorher!“, merkte Daron irgendwie optimistisch an. „NOCH beschissener??“, wiederholte Serj gespielt ungläubig. „Ich sollte also niemals Frisör werden.“, schloss Amaryllis daraus. Tears nickte. „Besser ist das...“ „Und WIR machen heute Party??“, rief Serj und lachte die zwei Mädels aus. „Ohne Alkohol!“, stimmte Daron ein. „Muhahaha!!“ Amaryllis zupfte grob noch ein paar Zopfgummis(Und Locken) aus Serjs Haaren. „Atsch!“ Serj hielt sich den Kopf und starrte sie angsterfüllt an. „Sie will mich töten!“ Sie nickte gemein grinsend. „Ohhh ja...“ „Ahhhhh!!!“ Tears und Daron zuckten die Schultern und quetschten sich in einen Sessel. Amaryllis zupfte weiter liebevoll die Zöpfchen aus Serjs Haaren. „Wie viele hast du da rein gemacht?“, murmelte Serj, als er seinen Kopf wieder auf ihr Schlüsselbein legte und weiter las. Tears sprang auf. „Ihr seid sooo niedlich!“ Sie ging wieder in die Küche und zog Daron mit. „Chiara! Lass meinen Berentzen, du Schweinepriester!!“, schrie sie dem bunthaarigen Mädchen, mit einer Vorahnung, schon mal im Flur zu. „Es sind nur noch ein paar.“, flüsterte Amaryllis. „Ich bin so glücklich, Serj.“ Sie blickte ihn zärtlich an und er sah von seinem Buch auf, lächelte und strich ihr über die Wange. Sie zupfte ihm das letzte Haargummi aus den Locken. „Das war das letzte.“ Sie küsste ihn und legte ihren Kopf auf seine Brust. „Was passiert gerade?“ „Ich habe nicht die geringste Ahnung. Ich habe zwei Akte gelesen und nicht ein Wort aufgenommen.“ „Das geht mir auch oft so.“ Serj legte das Buch weg, umarmte Amaryllis und legte seinen Kopf auf seine Schulter, wodurch ihrer auf seine rutschte. „Ich bin müde...“, gähnte Amaryllis und schloss die Augen. „Ich auch, aber die wird man ja nicht los! Wer ist eigentlich diese Chiara?“ Amaryllis lächelte. „Das ist eine beste Freundin von uns, aber sie wohnt in einer anderen Stadt.“ Sie stand auf, holte sich eine Wolldecke und setzte sich wieder zu Serj. Sie kuschelten sich aneinander und sahen noch ein wenig fern. Irgendwann schliefen sie ein und ließen sich von dem Gebrüll aufwecken, den die anderen verursachten.

Mitten in der Nacht hüpften allerdings Tears und Mie auf ihnen rum, sodass sie gezwungen waren aufzuwachen. „Ihr seid ja immer noch da...“, knurrte Amaryllis verschlafen. Serj sah sie an. „Du hast Zöpfchen.“ Was?“, rief sie und fasste sich an den Kopf. „Abgrundtiefer Hass!“, zischte sie Tears und Mie an und beide lachten sie aus. „Wie’s aussieht bist DU morgen bzw. heute dran mit Zöpfe entfernen!“, natzte Mie Serj. „Ich will schlafen...“, nörgelte Amaryllis. „Wer ist noch da?“, fragte Serj. „Alle, aber die pennen.“ „Dann tut das auch...“; seufzte Amaryllis und mit einem „Is ja langweilich...“ schlurften sie wieder in die Küche, um die Leute die dort verstreut lagen, zu wecken. Serj legte einen Arm um Amaryllis und sie pennten wieder ein.

 

Am nächsten Morgen wachten die Beiden wieder von den lauten Viechern, von neben an auf. „Wie können die so früh wach sein, wo sie gestern so lange auf waren und sogar gesoffen haben..?“, brummte Serj. „Profitrinker.“, erklärte Amaryllis und grinste. Er öffnete die Augen und sah sie an. „Ich mach gleich mal die Zöpfchen raus.“, er grinste sie tot. Dann belebte er sie wieder. „Oh ja, die Zöpfe.. Ich sehe bestimmt witzig aus.“ „Es ähnelt einem Afro.“ Sie grinste weiter breit uns setzte sich auf. „Ich bin gar nicht müde...“, erkannte sie. Serj lächelte und schloss die Augen wieder. Amaryllis beugte sich über ihn und gab ihm einen zärtlichen Kuss, den er liebevoll erwiderte und eine Hand auf ihre Wange legte. Er sah sie an und zog eine Augenbraue hoch. „Ich muss dir sofort diese Viecher raus machen! Deine Haare fallen mir gar nicht ins Gesicht. Ah!!“ „Du Haarfetischist.“ „Ohh yeah...“ Er setzte sich auf und fing an die Zöpfe zu lösen.

Nach einer halben Stunde spielte Serj schon wieder an Amaryllis’ offenen Haaren rum. „Bleibst du hier?“, fragte sie. „Wie?“ „Ob du hier bleibst.“ „Jetzt ist ja auch noch die Deutschland Tournee.“, versuchte Daron sie zu beruhigen. Er tauchte gerade in der Tür auf. Serj wollte seinen Zeigefinger auf den Mund legen, doch er erinnerte sich daran, dass es nun egal war. Amaryllis blickte ihn an. „Tournee? Deutschland Tournee?? Willst du mich verarschen??“, fauchte sie. So hatte Daron das Gegenteil bewirkt und verpinkelte sich wieder. „Es sollte eine Überraschung sein...“, murmelte Serj schuldig, wie ein Kind, was beim Kekse klauen erwischt wurde. Amaryllis bekam ein schlechtes Gewissen und lächelte. „Darf ich mitkommen?“ „Nicht, dass du dich überanstrengst, so als schwangerer Groupie.“ „Du bist ja eingebildet!“ „Stimmt, du hast mir noch gar nicht belegt, dass du schwanger bist. Tut mir leid.“ Sie lachten sich gegenseitig aus. „Ich fasse das als ‚Ja’ auf.“ „Gut.“ Eine kleine pause entstand. „Wann geht’s los?“, fragte Amaryllis irgendwann. „Nächste Woche.“ „Wow, dann verpasse ich ja Schule... Wie schade!“ Serj zog eine Augenbraue hoch. „Ich kann mir selber Entschuldigungen schreiben.“, erklärte sie, obwohl das nichts erklärte. „Na dann.“ Er knuffte sie und wuschelte ihr durch die Haare. Nun zog sie eine Augenbraue hoch. „Ich hätte jetzt mit einer Standpauke gerechnet.“ „Bin ich dein Vater?“ „Uäh, Inzucht!!“ Er zog beide Augenbrauen hoch. „Hey, ich kann eine Augenbraue heben!“, bemerkte Amaryllis. Serj war verwirrt. „Das konnte ich am Anfang des Buches noch nicht.“ „Ich bin eben ein schlechter Einfluss.“ Er grinste und ignorierte das mit dem Buch. „Ist das schlecht?“, fragte er dann. „Oh ja, ich wünsche mir das schon seit Jahren, das ist extrem schlecht.“ Sie lachten sich wieder aus. Und schon wieder hockten sie sich vor die Glotze. „So viel ferngesehen, hab ich noch nie.“, murmelte Serj. „Du hast do noch nicht mal einen zu Hause.“, endete Amaryllis. „Ich sage das jedes Mal, oder?“, fragte Serj. „Ohh yeah...“

 

Nach einer Woche war es dann soweit. Von Quint hatten sie nichts gehört, sodass sie sich darauf verließen, dass er einen Schlüssel hatte. Der riesige, komplett schwarze Bandbus stand schon vor der Tür. Er verspiegelt, sodass man nicht durch die Fenster sehen konnte. Zumindest von außen. Von innen konnte man alles sehen, man konnte bestimmt gut Leute beobachten... Nyahahaha!!! Öchö... °o.O° ß Ich bin nicht besessen oder so... Shavo hüpfte lustig aus der Tür und gab Tears und Amaryllis die Hand. Serj stellte sie vor: „Amaryllis, Tears, Shavo. Shavo, they’re our Groupies.“ „Yeah.” Daron stürmte in den Bus und schrie John an, er solle glücklicher sein und mal kiffen. „Wenn man in der Schwangerschaft kifft, wird das Kind dann ein Krüppel oder einfach so doof, wie wir?“, fragte Amaryllis. Shavo sah sie an und zog neugierig eine Augenbraue hoch. „What?“ Sie strahlte ihn an. “Du vermischt die Wörter!! Ich liebe dich!!!“ Er machte einen Satz zurück und versteckte sich hinter Serj. „I’m afraid if your Girlfreind! She have to got away!!” Serj lachte beide aus. Tears sprang das kleine Treppchen zum Bus hoch und nahm John in Schutz. Daron solle ihn nicht so fertig machen, weil er sich ja nicht wehren konnte, da er ja nicht reden konnte und keine Beine hatte. Was natürlich nicht stimme, aber man sah ihn meistens nur hinterm Schlagzeug und redete fast nie. Als John dann sagt, er hätte Angst vor ihnen und sie sollen weg gehen, war Tears so geschockt, dass ihr seine hochgelegten Beine auffielen, die sie verdrängt hatte und kippte theatralisch um. Amaryllis lächelte Shavo lieb an und legte den Kopf schief. „Serj kann gut deutsch, mir fehlt sein Englisch.“ Sie funkelte Serj gespielt böse an und sah wieder lieblich zu Shavo. „Und du kannst es nicht, das freut mich.“ Shavo war verwirrt. „Du sprichst zu schnell.“, erklärte Serj. Amaryllis schmolz dahin vor Glück.

Sie gingen rein und der schöne Bus fing an zu fahren. „Wo ist das nächste Konzert?“, fragte Amaryllis. „Morgen, in cologne.“, antwortete Serj und zwinkerte ihr zu. (Cologne heißt Köln^^) „Juhuuu!“, sie strahlte. Shavo zündete sich einen Joint an und textete den Busfahrer zu. Auch Daron fing an sich einen zu kiffen. Serj war plötzlich weg. „Wäh??“, rief Amaryllis. Tears diskutierte gerade darüber, wie sie das Zeug über die Grenze gekriegt hatten. Amaryllis ging Serj suchen, der anscheinend abgehauen war, als sie Shavo belustigt zusah, wie er wild gestikulierte und dem Busfahrer weis machen wollte, dass er schwul und schwanger war. Sie ging durch das lange Auto und guckte es sich erstaunt an. Dort war eine Küchenzeile, Klappen für Betten, die man dann so aus der Wand holen konnte, eine kleine Bar und jede Menge Schränke. Auf dem Klo konnte sie erleichterte Atemzüge hören, vergewisserte sich, dass das wirklich SERJ da drinnen war und nicht John oder so und öffnete die Tür. Ein ertappter Serj saß mit einem Joint und einem Bier auf dem Toilettendeckel und war in Qualm gehüllt. „Bier und kiffen vertragen sich nicht...“, murmelte Amaryllis sichtlich verstört und setzte sich gegenüber von ihm auf den Boden. Das Badezimmer war so klein, dass sie sich genauso neben ihn setzen könnte. Sie blickte schmachtend auf den Joint und dann traurig zu Serj. „Ich will nicht schwanger sein...“ Serj strich ihr über die Haare und drückte den Joint auf. Dann öffnete er die Tür um zu lüften und hielt ihr das Bier hin. „Solange du nicht regelmäßig und viel trinkst...“ Sie nahm das Bier dankbar an, lächelte und trank einen Schluck. „Und schlimmer als Daron kann es ja nicht werden.“ Amaryllis lachte. „Stimmt.“ „Ich werde Mutter... Ich meine, wir werden eine Familie... So mit geregeltem Ablauf und so!“ „Und ich muss regelmäßig zu hause sein.“ „Musst du sowieso!!“ Sie streckte ihm die Zunge raus. Serj grinste breit, nahm das Bier und einen Schluck. „Wieso hast du vorgegeben nicht zu trinken und so?? Das kapier’ ich nicht!!!“ „Manche Dinge sollten ungeklärt bleiben.“ Das macht mich fertig.“ Er lächelte mitleidig und küsste sie. Sie hob die Augenbrauen immer vielsagender und grinste angsteinflößend. „Du wirst Vater... Hehe...“ „Das hab ich noch gar nicht realisiert.“ Dann wird’s aber Zeit.“ „Hast du’s denn schon geschnallt?“ Ich mag dich viel lieber als Quint.“ „Das will ich wohl hoffen!“ „Ich versteh einfach nicht, wieso du verschwiegen hast, dass du trinkst und so. Ich meine, in Amerika hast du’s getan und plötzlich warst du Vegetarier und so... Und warum du plötzlich deutsch kannst!!“ „Figg’n.“ „Wähh??“ Amaryllis wich vor Serj zurück. Er zuckte die Schultern „Ich finde das Wort irgendwie witzig.“ „Das wird mich wohl mein Leben lang verfolgen.“ „Man könnte es als gute Sache sehen.“ „Wenigstens hast du deinen Akzent behalten.“ „Oh Gott, warst du besoffen!!“ Sie hüstelte. „Öchö... Noin...“ „Okay, lass uns aufstehen und zu den anderen gehen.“ Sie standen auf und gingen zu den anderen. Tears versuchte gerade ein intellektuelles Gespräch mit John zu führen. Über Wasserfarben. Shavo suchte verzweifelt die Kohle für die Schischa, während Daron sie schon anzündete, weil er sie hatte. Serj nahm sie ihm weg, zog tausendmal daran, während er mit ihr vor Daron wegrennte und wurde extrem lustig. Amaryllis half Tears dabei, John zu erklären, dass gelbe Wasserfarbe besser zum lackieren von Autos war als grüne und ultraviolette. Nach ein paar Stunden standen sie im Stau und waren alle sehr lustig von der Wasserpfeife. Außer John und der Fahrer. Sie hüpften rum und irgendwann kam Tears die Idee, raus zu gehen und die anderen Fahrer zuzutexten, da sie ja eh nicht fuhren. Also gingen sie und Amaryllis durch die Autoreihen und laberten die Leute zu, sie wären ja total zu, SlaP machten eine Tour und außerdem machten sie sich gegenseitig fertig. Bis Shavo sie dann reinholte, da der Stau sich langsam auflöste. „Mir ist kalt.“, bemerkte Amaryllis und schmiss sich auf Serj, der gerade den Schischaschlauch in der Hand hatte, schmiss dabei die Schischa um und der Bus fing an zu brennen. Na gut, der Tisch bekam nur ein kleines Brandloch, da die Kohle darauf liegen blieb(das etwas länger, weil die Leute grade etwas langsamer waren). Es entstand nicht mal eine Flamme. Nach ein paar Minuten stürzte Shavo sich zur Wasserpfeife um sie zu retten und schrie theatralisch: „Noooooo!!“ John ignorierte alle und hörte Musik mit seinem Bonzen-IPod. Daron schlug Tears, da diese gerade geschrieen hatte, sie liebe Shavo, weil der ja die Schischa gerettet hat. „Sie hätte sterben können!“, wimmerte Serj Amaryllis vorwurfsvoll an. Sie machte ihm allerdings Vorwürfe, dass es ihn vor kurzem gar nicht interessiert hätte. Zumindest hätte er es vorgeben müsse, so setzte sie sich schmollend in eine Ecke und fühlte sich belogen.

In Köln angekommen schlief Amaryllis vor Langeweile. Und weil es mittlerweile elf Uhr war. „Wir sind zu spät losgefahren.“, murmelte Serj bedrückt, er fühlte sich irgendwie fies. „Na und?“ Tears zuckte die Schultern und hüpfte aus dem Bus. „Luft!!! Ich lebäää!!“ Serj weckte Amaryllis sanft und ging auch lieber schnell. Sie stand auf, hüpfte aus dem Bus und rief: „Luft!!! Ich lebäää!!“ Daron starrte sie an. „Ihr seid euch gar nicht ähnlich oder so!“ Sielachten sich gegenseitig aus und hüpften fröhlich den vier Bandleuten hinterher, wobei Amaryllis ein bisschen emo wurde. Sie latschten in ein total bonziges Hotel. „Ihr habt ja Geld, ich erinner’ mich!“, erinnerte sich Amaryllis. Daron nickte triumphierend. Serj schüttelte den Kopf. „Daron fast nie, er legt ständig einen Vorrat an Koks an, der aber so schnell weg ist, dass du nicht mal eine Line gezogen hättest.“ „Aber er hört innerhalb der nächsten neun Monate auf.“; bestimmte Tears und knuffte Daron, der verächtlich knurrte. Amaryllis lachte Daron aus: „Kokser sterben früher.“ „Unfallopfer auch!“, er grinste irre. Sie klammerte sich an Serjs Arm. „War das eine Morddrohung??“ Serj nickte und zuckte die Schultern. „Macht er ständig. „Wie das Nackt-Sein?“ „WIE BITTE???“, kreischte Daron. Serj hüstelte. „Ach nix.“ „Ich habe Angst vor dir, Daron.“, flüsterte Tears. In der Zeit dieses nutzlosen Gespräches, hatten John und Shavo schon die Zimmer bestellt, wie auch immer sie das bewerkstelligt hatten. Sie latschten nach oben, in die Etage, in der die Zimmer lagen. Daron und Tears teilten sich eins, Serj und Amaryllis auch und John und Shavo hatten jeweils ihre eigenen.

 

Am nächsten Morgen stürmten Serj Amaryllis und Shavo das Zimmer von Tears und Daron. Diese weckten sie grob, fröhlich auf und Amaryllis setzte sich auf sie drauf. „Abgrundtiefer – Hass!“, zischte Tears. Daron hatte eine anderen Methode, sie abzuschrecken: „Wir sind nackt.“ Amaryllis stürzte theatralisch vom Bett, machte eine Action-Rolle und landete genau vor Serjs und Shavos Füßen. Sie guckte sie von unten an, bemerkte, dass sie unter ihre Boxershorts sehen konnte, es aber garantiert nicht wollte und kniff die Augen zu. Sie traten einen Schritt zurück. Das heißt, Shavo hatte sie nicht verstanden und wurde von Serj mitgezogen. „Shavo, willst du mich heiraten??“, fragte Amaryllis daraufhin. „Nur weil ich schwarz bin!?!“, schrie Serj auf und brach zusammen. „Na DANN.“, meinte Tears nur. Amaryllis warf sich theatralisch auf Serj. „Verzeih mir! Ich habe einen Fehler gemacht!! Ich war mir mit meinen Gefühlen nicht im Klaren!!“ „Okay.“, Serj setzte sich auf und zuckte die Schultern. Warum auch immer. „Sie scheinen sich vertragen zu haben...“, zischte Daron zu Tears. „Was hast du erwartet?“, zischte diese zurück. Shavo war total verwirrt. „Ich muss ihm mal deutsch beibringen...“, murmelte Serj. Amaryllis riss die Augen auf. „Um Gottes Willen!!“ Daron war schon wieder am Einschlafen (dran) und Tears stand auf. Natürlich hatte sie was an. Amaryllis rollte sich hin und her, Tears hüpfte durchs Zimmer, Serj tanzte, Shavo murmelte immer wieder „You’re crank...“ und Daron redete im Schlaf. Alles in Allem total normal... „Wann geht das Konzert los?“, fragte Amaryllis. „Um acht.“, antwortete Serj, hörte auf zu tanze und setzte sich neben Amaryllis. Diese setzte sich auf. „Gehen wir davor noch in die Stadt oder so?“ Er zuckte die Schultern. „Wir sollten aber so um fünf am Konzertplatz sein.“ „Ist das ein Open-Air?“, fragte Tears und kippte aufs Bett, was zur Folge hatte, dass Daron aufwachte. „Ja.“, antwortete Shavo. Amaryllis starrte ihn an. „Ich mach Schluss!“ Jetzt war er total verwirrt. „Okay, wollen wir dann jetzt heiraten?“, fragte sie dann. Serj schnappte sie sich und setzte sich in eine Ecke. „Mein Schatz... Mein Eigen... Mein Liebääs... Nyahahahahaa!!“, Er versuchte sie zu umranden, ließ es dann aber, klemmte sie sich einfach untern Arm und verschwand aus dem Zimmer. „Okay, wir ziehen uns jetzt alle um und gehen in die Stadt.“, bestimmte Amaryllis gerade eben noch in der Tür.

Das taten sie dann auch und wanderten durch die Kölner Stadt. Serjs Arme wurden irgendwann lang und er setzte Amaryllis ab. „Wie habt ihr euch umgezogen??“, fragte Tears entsetzt. „Ich will es nicht wissen.“, brummte Daron Sie latschten zum Dom und diesen rauf. „Wow, das sind viele Treppen!“, schnaubte Serj. „Ja, die sind fast pink.“ Sie sahen Tears an. „Joa. Sonst sind sie immer blau, aber wenn es jetzt so viele sind.“, gab Amaryllis hinzu. „Wenn hier kein Gitter wäre, würde ich runter springen...“, flüsterte John plötzlich, mit einem sehnsüchtigem Blick durch das Gitter, in die Tiefe. Normale Menschen wären jetzt besorgt und hätten gefragt „Wieso?“ oder „Naiiiin!!“, doch Tears und Amaryllis riefen gleichzeitig: „Du kannst deutsch???“ Serj schlug beiden auf den Hinterkopf, ging zu John und legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Was ist los?“ Auch die zwei taktlosen Mädchen versuchte ihn zu trösten. Daron sagte kein Wort und Shavo verstand keins. Serj erklärte es ihm und sie John ein, sie würden ihn abgöttisch lieben und ständen immer hinter ihm. Was sie auch taten, doch konnten sie es nicht so wirklich zeigen. John schien siech ja auch einen Scheißdreck für alles zu interessieren. Nach einer halben Stunde war John wieder häppi und lächelte sogar. Sie guckten sich noch ein paar Stunden die Stadt an und kauften sich viele lustige Sachen. Um fünf fuhren sie mit dem tollen Bandbus zum Konzertplatz. Die Bühne war schon aufgebaut und jetzt machten sich die Arbeiter an den Rest. Amaryllis fing plötzlich an zu kichern, fiel die Bustreppe runter und rollte sich auf dem dreckigen Boden. „Holt Dr. House, ich habe Haare auf dem Kopf! Uh... Und pinke Marienkäfer... Tötet die Marienkäfaaa!!!“, kreischte sie und schlug auf den Boden ein. Serj beugte sich zu ihr und fragte ganz leise: „Was ist los..?“ „Monk soll kommen, immerhin fühle ich Dreck!!!“ „Na DANN.“, natürlich Tears. „Holt Serj Morgan, ich hasse auch Sauerkraut!!“ Daron tippte sich an die Stirn. „Und ich dachte, ICH wär krank.“ Amaryllis rappelte sich auf, doch ihre Beine knickten wie Gummi weg. „Uääh! Das ist der Duffman!“ „Sie hat irgendwas mit berühmten Leuten...“, murmelte Daron. Alle sahen ihr zu, bis sie schließlich ohnmächtig wurde und komisch zuckte. „Ich habe Angst.“, flüsterte Serj. „Ich auch.“, sagte Tears. „Nu, dass ich Angst um sie habe.“, erwiderte er, nahm Amaryllis wieder auf den Arm, wie eine Katze und watschelte in den Bus. Er legte sie auf ein Sofa und wollte gerade einen Krankenwagen rufen, als Daron ihn stoppte. „Sie hat nur LSD genommen. Das krieg ich wieder hin. Klärt das schon mal mit den ganzen komischen humans, wegen dem Konzert.“, forderte er dann Serj und den Rest auf und kurierte Amaryllis während sie alle weg waren.

Als sie wieder kamen saß Amaryllis schon sinnlos im Bus rum. Daron schüttelte den Kopf. „Du bist an meine Kopfschmerztabletten gegangen, oder?“ Sie nickte. „Joa. Ich kann ja nicht wissen, dass du deine Drogen in Medizinverpackungen versteckst...“ Serj funkelte ihn extrem böse an, was Daron aber gar nicht bemerkte. John zuckte die Schultern. „Jetzt ist doch okay. Daron hat Erfahrungen mit LSD-Leuten.“ Er grinste. „Wir sollten langsam die Instrumente aufbauen und proben.“ So einen Redeschwall hatte er noch nie von sich gegeben und außerdem grinste er. „Ihr hört. Der Porno-Freak hat gesprochen. Lasst uns gehen.“, brummte Daron taktlos. John war verwirrt, Shavo verstand eh nichts und der Rest folgte Daron aus dem Bus.

Als sie ihr Instrumente aufgebaut und alles angeschlossen hatten fingen sie an ihre Geräte^^ zu stimmen und nahmen darauf Musikwünsche vom jubelnden Publikum an. Es bestand aus Tears und Amaryllis. Mittlerweile hatten sie sechs Uhr. Auch die zwei schwangeren Groupies sangen teilweise mit. Sie hörten sich gut an. Um acht saßen die beiden neben Johns Schlagzeug, hatten Ohrstöpsel in den Ohren, dass ihnen diese nicht wegflogen und waren für das Publikum nicht wirklich sichtbar. Nach einer halben Stunde(Amaryllis und Tears waren schon weggeschmolzen, da sie ihren Viechern beim rumhüpfen, -zappeln und -schreien zu sahen konnten) wurde Tears nach vorne gerufen. Sie materialisierte sich wieder und watschelte nach vorne, um mit SlaP witzige Lieder zu singen. Nach einer Viertelstunde schickte Tears Amaryllis nach vorne. Sie war total aufgeregt, was aber nach einem Lied verflog. Dann sangen Serj und sie ATWA zusammen im Duett. Amaryllis übernahm spontan Darons Part, was sich witzig anhörte, da sie auch „Anymore“ brüllen musste. So ähnelte es ein bisschen an Horizont von InExtremo. Serj strahlte unentwegt, obwohl das Lied verdammt traurig war. Amaryllis kamen schon fast die Tränen, da sie sich zurück erinnerte, dass sie wohl ein extremes Arschloch gewesen war und verstand den Text zum ersten Mal richtig. Doch was dann kam, war alles andere, als fies. Serj nahm ihre Hand, küsste sie (also Amaryllis) ~das Publikum jubelte~ und fragte kackendreist: „Willst du mich heiraten?“ Das war wohl nicht unbedingt abgesprochen denn Daron knurrte: „Muss das denn alles auf der Bühne sein??“ Amaryllis strahlte. „Das ist voll schnulzig!! Das ist TOLL!“ Sie fiel Serj um den Hals und küsste ihn tausend mal. „Naaatürlich!!“ Das Publikum jubelte. Serj steckt ihr irgendeinen Ring auf den Finger, den er plötzlich irgendwo hernahm. „Der ist auch toll.“ Amaryllis seufzte glücklich. „Ich liebe dich... Aber nun macht mal wieder Musik, wofür sind die armen humans denn hergekommen? Werden hier von dir aufgehalten... Mann, Mann...“ Sie grinste und zwinkerte ihm zu. Er streckte ihr die Zunge raus und drehte sich zum Publikum. Amaryllis hüpfte fröhlich zu Tears. „Ich krieg nicht nur ein Kind, ich heirate sogar!!“, reif Serj glücklich. „Ja, sein Bauch wird immer dicker.“, brummte Daron. Serj sah ihn verwirrt an. „Er sagt, es tritt schon.“, gab John dazu(wo auch immer er ein Micro her hatte). „Achtet nicht auf sie, sie sind nur die Band!!“, redete Serj auf das Publikum ein. „Okay, lasst uns weiter machen, sonst gehen die da alle noch.“ „Oder sie gehen DANN erst.“ Sie grinsten alle, außer Shavo. Dann fingen sie an zu spielen.

Am Ende des Konzertes, als alle den Platz verließen, hüpften Tears und Amaryllis auf Serj und Daron drauf, öh, zu. Amaryllis fiel Serj um den Hals und küsste ihn immer wieder. „Ich liebe dich!!“, rief sie. „Das müssen wir feiern! Ohne Alk...“ „Ich will trinken...“, seufzte Tears. „Nein!!“, Daron funkelte sie an. „Das entscheide immer noch ich!“, Tears. „Nein! Das Kind!“ „Und wer schleppt es neun Monate mit sich rum um es dann irgendwann aus sich rauszupressen obwohl es schon total riesig ist??“ Drauf wusste Daron keine Antwort, also sagte er einfach: „Na und?“. Tears schnaubte wütend und stapfte zum Bus. Dort warf sie sich auf ein Sofa, wollte gerade irgendwas zerstören, da zückte sie ein Messer und ritzte sich.

Amaryllis schüttelte allwissend den Kopf. „Ich bin ja auf Tears’ Seite. Aber ich kann euch versichern: Ihr werdet euch trennen, sie wird aus Trotz mit jemandem zusammen kommen, ihr werdet euch besaufen, du aus Frust und sie aus Trotz. Dann werdet ihr euch im Rausch treffen, euch vertragen und heiraten. Am nächsten Morgen wacht ihr nebeneinander auf, wisst nichts mehr, findet den Zettel auf dem Nachttisch wo’s offiziell drauf steht, vertragt euch noch mal und heiratet dann irgendwann ganz groß. Und wann heiraten WIR, Serj?“ Beide sahen sie bedröppelt an. Sie grinste. „Ich kenne den Autor. Einfach so Heiraten geht in Deutschland, glaub ich, gar nicht, aber das ist dem Autor scheiß egal.“ Serj schüttelte den Kopf. „Was will ich denn da zur Frau nehmen... Los geh ihr nach! Es hat ein Happyend!!“ Daron nickte verwirrt und lief zum Bandbus. Tears blickte ihn ertappt an, versteckte schnell etwas und legte lässig die Füße auf die roten Flecken. „Ich mach Schluss.“, fing sie an es schonend zu umschreiben, um ihm nicht weh zu tun. „Bitte nicht! Du wirst aus trotz mit jemand anderem gehen, ich werde mich aus Frust besaufen und du aus Trotz und dann treffen wir uns im Rauch wieder, vertragen uns, heiraten, wachen nebeneinander auf, wissen von nix, finden die Papiere auf dem Nachttischchen, vertragen uns wieder und heiraten irgendwann richtig. Und wann heiraten wir, Serj?“ Tears war erst verwirrt und wollte „Na DANN!“ sagen, doch dann wurde sie wütend. „Und das ist auch einer der Gründe warum ich Schluss mache! Was willst du für ein Vater werden!? Deine Drogenprobleme kotzen mich an und dann laberst so ’ne Scheiße!! Und mir sagst du, ich soll nichts trinken!?“ Sie dachte offensichtlich, er wäre auf Drogen. Irgendwie verständlich^^. Sie stand auf, lief aus dem Bus, schnappte sich irgendeinen SlaP-Fan und ein Bier, fragte ihn, ob er statt Daron mit ihr gehen wolle und besoff sich aus Trotz. „Dann hoffen uir mal, dasch allesch wahr uird!“, fauchte sie ein wenig lallend und ging bei dem Fan untergehakt irgendwo hin. Man muss bedenken, dass sie wirklich nur ein Bier getrunken hatte... Daron seufzte. Dann musste er sich wohl aus Frust besaufen. Also schlurfte er über den Platz und irgendwo hin.

 

Am nächsten Morgen wachte Tears ganz zufällig neben Daron auf. Unter den heftigsten Kopfschmerzen ever and ever. xD Sie musterte ihn und überlegte was sie noch so alles wusste. Sie wusste natürlich nur, dass sie den SlaP-Fan ausgenutzt hatte und sich viele alkoholische Sachen (Das Bier) gekippt hatte. Ab da hatte sie dann auch einen Filmriss. Daron wachte ebenfalls auf und blickte sie verwirrt an. Er hatte anscheinend die selben Erinnerungs-Probleme. Abgesehen davon, dass er nicht seinen Fan ausgenutzt hatte. Er dachte nach und sah, mit einer Vorahnung, auf sein Nachttischchen. Sie waren wohl in einem Hotelzimmer, oder das Tischchen hatte Spaß daran, sich einfach mal in irgendwelchen Bandbussen unterzustellen. Zufällig fand Daron die Papiere ihrer Hochzeit. „Ich habe das Gefühl, wir haben uns besoffen, du aus Trotz und ich aus Langeweile- öhm, Frust, nachdem du mit meinem Fan zusammen gekommen bist. Wir haben uns im Rausch wieder getroffen, uns vertragen und geheiratet. Jetzt sind wir wohl aufgewacht und wissen von nix mehr. Wann heiraten Serj und Amaryllis wohl..?“, erklärte er. Tears grinste breit. „Jetzt müssen wir uns nur noch vertragen.“ Sie küssten sich sofort. „Ich liebe dich, Daron.“ „Ich dich auch, Tears.“

Amaryllis wachte neben Shavo auf, was sie extrem verwirrte. Dann sah sie auf die andere Seite und erblickte Serj. Bevor sie es mir der Angst und bösen, bösen Vorahnungen zu tun bekam, die sie nun wirklich nicht wollte, fiel ihr auf, dass sie nur auf dem Sofa lagen/saßen (Man sollte Hängen sagen.) und über den Deutsch-Aufgaben eingeschlafen waren. Sie grinste breit. Sie setzte sich auf Serj und weckte ihn dadurch auf. „Wäh?“, brummte er müde. „MorgÄÄÄn!!“, rief sie fröhlisch. Er sah sie an und wollte sich aufsetzen, konnte es aber durch Amaryllis nicht. „Ich wollte mich gerade aufsetzen.“, murmelte er. Sie zuckte die Schultern. „Mir doch egal. Ich habe dich in meiner Gewalt, ich könnte dich jetzt vergewaltigen.“ „Das will ich aber nicht.“ Sie lachten sich gegenseitig aus.

*_________* Sie quckte aus dem Fenster und saqte „HaLLuuuu“ ich bin die Caro.

Herz: JackIch weiß nicht, ob sie`s schon wussten aaabbeer ich wiLL ja jetzt auch nicht so doof sein aaaabbeeer ich wiLL auch noch Ammi-Land *___* .___- Nur einmal um Jack zu sehen... =´( .... Und ich soLL Hannah von

Serj qrüßen und ihr saqen Hampfü Ich liebe dich über aLLes... xD.... ^-^ So ´n Häppi end qibt`s leider nichts... War ausverkauft... hmmm jo kommt erst morqen wieder rein... ^.~ woLLte nicht soo lange warten ^.~ so jetzt kostet Joghurt nur noch 39,- ct xDD Los zu greifen und nicht vergessen

„CRACK KEEPS MY FCKING FEELINGS AWAY“

Herzliche Grüße an aLLe ArschLöcher da draußen

Ihre Caro

Loving you Jack-bOy ^-^ ^^

~.~ EmO iS fOr LoVeRs XD

Amaryllis starrte Engel an, die plötzlich in der Tür stand. „Öhm.. Wieso bist du hier hin gekommen und WIE??“ Engel zuckte die Schultern. „Plop! War ich hier.“ Serj blickte sie an. „HaLLu!!“ Engel grinste und warf sich auf sie drauf. „Uhh, ein flotter Dreier!“, kicherte sie, als sie Shavo sah. „Ohh yeah...“, machte Serj den Duffman. „Uhh, you`re so hardcore!“, leierte Engel ihren Lieblingsspruch runter. „Ich qLaube, ich qehe jetzt Lieber.“ Sie verschwand mit einem Plop!. „Wieso sprichst sie die Ls groß?“, fragte Serj sich. „Und die Gs durch Qs ersetzt.“ Amaryllis schüttelte allwissend den Kopf. „So schreiben Emos nun mal.“ Plötzlich sprang sie auf und schrie: „Serj!!!“ „Was???“, brüllte er geschockt. Sie beugte sich komisch hin und her und rief: „Serj, du musst den hier machen und Fuck the System singen!! Wofür hab ich dich eigentlich!?“ à“Den hier“ ist der Serj-Schwung vom Cigaroauftritt. Serj starrte sie verwirrt und naiv an. „Serj, ich mach Schluss.“ Jetzt war er entsetzt. „Serj, wir heiraten JETZT.“ Jetzt war er wieder verwirrt. „WAHHH!!!“, brüllte sie und schmiss sich auf ihn drauf. „Wieso tust du mir das an??“ Verwirrt. „Gestern hast du mir `nen Antrag gemacht und heute machst du Schluss??“ Entsetzt. Sie schluchzte und schniefte. Ihre Augen fielen ihr fast aus dem Kopf, doch sie hielt sie fest. „Und wie geht’s DIR so??“ Verwirrt. Sie biss ihm in die Schulter, dass eine riesige Wunde entstand, machte sich auch eine und ließ ihr blut in seines laufen. Entsetzt. Entsetzter: „Ich habe Aids...“, zischte sie böse und wachte auf.

Sie blickte direkt in Serjs schwarze/braune Augen. Sie atmete schnell und sein Gesicht zeigte Angst. „Was ist los??“, fragte er, bemüht ruhig. „Ich hatte einen extrem kranken Traum.“, sie setzte sich auf. Serj umarmte sie. Sie grinste. „Ist schon okay.“ „Was ist denn passiert?“ „Ich hab mit dir Schluss gemacht.“ „DAS war WIRKLICH ein Albtraum!!“ „Süß. Na ja, kurz danach wollte ich dich heiraten und Angel kam auch vor. Sie hat eine extreme Scheiße gelabert. Na gut, ich auch.“ Serj grinste. „Und was passiert heute? Was sollen wir heute machen?“ „Wir müssen in die nächste Stadt. Nein, das wurde abgesagt... Es war München.“ „Uäh, Bayern. Und was ist das nächste Ziel?“ „Keine Ahnung...“ Amaryllis zog eine Augenbraue hoch. „Und ich dachte, wenigstens DU hast alles im Griff.“ Er lachte und dann war Stille. „Und dann hab ich dir Aids gemacht.“ „WAS??“ „In meinem Traum. Ich hab dich gebissen und mich auch. Dann hab ich mein Blut in deine Wunde gepackt und gesagt, dass ich Aids habe.“ „Hat das jetzt was zu bedeuten?“ „Du hättest schon vorher Aids gehabt.“ „Wie jetzt?“ „Ich meine, wir kriegen ein KIND!!“ „Hast du Aids?“ „Woher denn. Nein, hast du Aids?“ „Nein, Quint?“ „Und wenn schon, wir haben gar nicht...“ „Wie langweilich.“ „Hast du`s vielleicht von Daron?“ Sie grinste. „Kann sein und die Tollwut von Shavo. Nein, WIE KOMMST DU DA DRAUF???“ „Na, du und Daron, ihr seid doch so!“ Sie kreuzte die Zeige- und Mittelfinger. „Ach so. So langsam hab ich das Gefühl, du glaubst das WIRKLICH!!“ Sie lächelte lieb. „Ich liebe dich.“ „Oh... Ich dich auch.“, er war verwirrt. „Hey!!“; rief sie und sprang auf. „Mach mal den hier!!“ Sie machte den Serj-Schwung. „Warum??“ „Ich find`s tolliq wenn du das machst!!“ Sie sah ihn mit Hundeblick an. „Öh... Tolliq?“ Er grinste sie aus und machte den Serj-Schwung. Sie freute sich fast tot und küsste ihn. „Wir müssen uns ein Wohnung, oder sogar ein Haus suchen, uns ganz viele Katzen holen und ganz oft Urlaub im Ami-Land machen! Vorher heiraten wir aber.“ Sie strahlte. „Wir müssen schnell heiraten. Ich will meinen Namen in Morgan umändern. Meine Fresse, ist der langweilig und normal und ami, ich dachte du bist in Armenien geboren. Will ich das überhaupt? Will ich Lehrerin oder so werden? NEIN!!!“ Serj blickte sie verwirrt an, doch dann lächelte er süß. „DU bist so niedlisch!“ Er spielte wieder an ihren Haaren rum. Amaryllis grinste und nahm seine Hand. „Ich mag deine Hände.“ „Ich mag deine Haare“ „Wir sind verdammt krank.“ „Dann passt das ja.“ Sie küssten sich. „Wir heiraten so schnell wie möglich, okay?“, fragte sie. Er grinste fies. „Du scheinst mich ja zu lieben..“ „Nein, ich liebe Hochzeiten! Drinks für alle!“

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